Projekte zur Förderung des Miteinanders aller Kinder und Jugendlichen in der Universitätsstadt Marburg und im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Bereich Freizeit

Das Logo des Projektes inklusion bewegt

.

Diesen Text vorlesen lassen

Inklusion bewegt!

Im Zeitraum April 2015 bis März 2018 wurde der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg als „Modellregion Inklusion" durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration gefördert.

Diese Mittel dienten der Weiterleitung an lokale Projekte, die inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche durchführten. 

Geförderte Projekte:

1. Mütterzentrum Marburg: Ein Kindertreff für Eltern und Kinder, mit und ohne Behinderung. Die vorhandene qualifizierte Kinderbetreuung diente zur Entlastung der Eltern und Anleitung der Kinder zum Spiel. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem neue Kontakte geknüpft werden können.


2.  Kunstwerkstatt Marburg: „Kunst verbindet" - Unter diesem Motto fand ein Kunstkurs für Kinder mit und ohne Behinderung statt. Inklusiver Kunstkurs ohne Leistungsmessung in den Räumlichkeiten der Kunstwerkstatt mit dem Ziel sich gegenseitig zu akzeptieren und voneinander zu lernen. Geleitet wurde der Kurs von zwei erfahrenen Kunstpädagoginnen.


3. Musikschule Klassika: Das Projekt der Musikschule Klassika hatte gemeinsames Musizieren und gegenseitige Achtung als Ziel. Sehende und blinde Kinder und Jugendliche hatten die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Musizieren kennen zu lernen und neue Kontakte untereinander zu knüpfen.


4. Waldhortverein: Das Projekt bot allen Kindern und Jugendlichen einen Ort für barrierefreies Miteinander. Ziel war es den Kindern in der Natur die Möglichkeit zu bieten, durch Naturerfahrungen Erfahrungen für das Zusammenleben in einer Gruppe zu sammeln. Der Lernort befindet sich auf einem Außengelände in der Nähe von Marburg, wodurch die Nähe zur Natur geschaffen wird. 

5. Naturschutzgruppe Momberg e.V.: Durch die Anlage eines Lehrgarten und Lernteiches in Momberg sollten Kinder durch gemeinsames Arbeiten und Spielen in der Natur die Möglichkeit haben, sich kennen zu lernen und aktiv mitzuarbeiten. Dabei sollte auch der Rollstuhl kein Hindernis sein.

6. Verein für heilende Erziehung Marburg: „Hereinspaziert- Ziegenhof am Stadtwald". Der Verein für heilende Erziehung Marburg, die Bettina-von-Arnim Schule und die IKJG (Gemeinwesenprojekt) haben gemeinsam im Rahmen der Ferienspiele eine Art Auftaktveranstaltung organisiert, bei der ein Grundstein für weitere gemeinschaftliche Vorhaben gelegt wurde. Gemeinsam haben Kinder mit und ohne Behinderung wichtiges rund um das Thema Tiere und Tierpflege gelernt und ein Hoftor als Zufahrt gestaltet.

7. KiJuPa Marburg: Ziel war es, dass geflüchtete Jugendliche erste Kontakte knüpfen und Marburg als ihr neues Zuhause besser kennen lernen. Regelmäßige Ausflüge, Treffen und Aktionen sollten dabei helfen.

8. KJP Landkreis Marburg-Biedenkopf: Das KJP hat sich als Ziel gesetzt, öffentliche kommunale Gebäude im Landkreis auf Barrierefreiheit zu testen. Dabei erkundeten sie selber aktiv die öffentlichen Räumlichkeiten und gaben mögliche Verbesserungsvorschläge an die Politik weiter.

9. Klang-Koffer: Kindern ohne Altersbeschränkung, mit oder ohne Behinderung bot das Projekt „Klang-Koffer" im Jahr 2016 ein kostenloses Freizeitangebot in Gladenbach. Einmal pro Woche bekamen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, aus Recyclingmaterial Klangobjekte herzustellen und damit gemeinsam zu musizieren.

10.  Inklusives Sommerfest am Richtsberg: Die Bürgerinitiative für Soziale Fragen e.V. hat ein inklusives Sommerfest am Richtsberg am 10.09.2016 durchgeführt. Das Fest sollte dafür sensibilisieren, dass das Verschiedensein normal ist und das friedliche Miteinander im Stadtteil fördern. Durch Aktionen, wie den Rollstuhlparcour, sollte das Fest für alle Bewohner, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung attraktiv sein.

11. blista: Inklusiver Malkurs: Das Projekt der blista war ein inklusiver Malkurs. Gemeinsam mit SchülerInnen der Stadt Marburg sollten die Jugendlichen beim gemeinsamen Malen in einen kreativen und kommunikativen Prozess kommen. Ziel war es die Hemmschwelle zwischen Sehenden und nicht Sehenden Jugendlichen zu senken.

12. Tanzworkshops für junge Menschen: Prävention in Deutschland Marburg eV: hat Tanzworkshops für junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemacht. Kinder sollten beim gemeinsamen Tanzen den Spaß für das Tanzen entwickeln und sich gegenseitig kennen lernen. Der Tanzworkshop fand in barrierefreien Räumlichkeiten statt, was allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme ermöglichte.

13. Bewegte Ferien – Kirchhain: Die Jugendförderung der Stadt Kirchhain bietet jedes Jahr ein einwöchiges Angebot in den Osterferien an. Dieses Angebot sollte nun auch für Kinder mit körperlicher und/oder kognitiver Beeinträchtigung geöffnet werden. An dem Projekt nehmen rund 30 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren teil. Ziel war es, die Ferientage für alle Kinder schöner, spannender und abwechslungsreicher zu gestalten. Beim gemeinsamen spielen, basteln, essen und tanzen sollten neue Freundschaften geschlossen werden. Die Woche endete mit einem gemeinsamen Fest.

14. "Die Gallier zu Besuch in Keltenhausen": Im Rahmen des Projektes sollte auf einem Gelände unterhalb des keltischen Ringwalles in Hommertshausen ein kleines keltisches Dorf mit Dorfplatz entstehen. Hier sollten die Kinder, ob mit oder ohne Beeinträchtigung mitwirken und Ihre handwerklichen Fähigkeiten beim Töpfern, Filzen, Malen und Werkzeug- und Instrumentenbau erproben. Bei den gemeinsamen Aktivitäten sollten die Kinder und Jugendlichen mögliche Berührungsängste abbauen, sich kennen lernen und neue Kontakte knüpfen. Der Einstieg in die Projektwoche war ein gemeinsamer Besuch im Kelten-Museum. Initiiert wurde das Projekt vom St. Elisabethverein, weitere Kooperationspartner waren neben der Laienspielgruppe Hommertshausen und dem Ortsverein Hommertshausen auch die Gemeinde Dautphe.

15. „Gut gebrüllt Löwe – Lebenshilfewerk Marburg": Unter dem Motto „Es ist normal verschieden zu sein" hat ein Musikprojekt für ca. 20 Kinder mit und ohne Beeinträchtigung stattgefunden. Gemeinsam haben die Kinder mit und ohne Beeinträchtigung Instrumente gebaut, Tänze einstudiert oder Masken und Kostüme gebastelt. Berührungsängste wurden überwunden. Die Kinder haben sich durch Musik, Spiel und Spaß kennengelernt und neue Kontakte geknüpft. Das Projekt war eine Kooperation der Musikschule Marburg, dem IKJG und der Freien Schule Marburg.

16. „All Inclusive": Betreuung bei der mobja Grenzenlos- Biedenkopf: Erweiterung der Sommerangebote durch die Förderung "Inklusion bewegt!". Durch eine zusätzliche Assistenzkraft können die Angebote noch bedarfsgerechter gestaltet werden. 

17. Zusätzlich zur Betreuung wurde in Biedenkopf eine mobile Rampe angeschafft, damit alle Räume für alle erreichbar sind.

18. „Natur entdecken – Kunst und Spiel im Wald" : Das neue Projekt der Kunstwerkstatt bezog sich auf alle Kinder mit und ohne Beeinträchtigung, im Vordergrund stand die Natur. Es durfte mit Naturmaterialien gebastelt werden. Durch wenige Vorgaben sollten die Kinder ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen und sich dabei von der Natur inspirieren lassen. Durch gemeinsames basteln, entdecken und spielen sollte Raum für das Schließen von neuen Freundschaften geboten werden.

19. Culture Club: In einer Kooperation zwischen dem Jugendheim Marbach GmbH und dem Musikprojekt Woodvalley Movement fand ein Projekt statt, das Jugendlichen mit und ohne Handicap oder sozialer Benachteiligung ermöglichte, gemeinsam Musik zu produzieren. Im Rahmen des Projektes setzten sich die Jugendlichen, in Form von Rap-Texten mit sich und ihrer Umgebung auseinander und brachten diese kreativ zum Ausdruck. Eine Musik-CD ist dabei entstanden. Dieses Projekt wurde nochmals verlängert.

20. blista: Inklusiver Malkurs 2: Das Projekt der blista war ein inklusiver Malkurs. Der Kurs wurde erweitert um vollblinde Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam sollten „fühlbare" Kunstwerke geschaffen werden.

21. Inklusives funktionales Training in Stadtallendorf Gemeinsam mit einer Gruppe von bis zu 10 Jugendlichen mit unterschiedlichsten Motivationen (davon 3 mit Handicap) hat der Streetworker der Stadtjugendpflege innerhalb von 14 Wochen (2-3x wöchentlich) ein funktionales Trainingsprogramm absolviert.

22. 9. Bildungsfest Marburg: Das Bildungsfest in Marburg fand dieses Jahr nun zum 9. Mal statt. Die Leitgedanken waren anfangs die Bildung für nachhaltige Entwicklung, regionale und ökologische Themenschwerpunkte. In diesem Jahr stand das Thema „ Grenzen" im Mittelpunkt. (Inter-)kulturelles Lehren und Lernen war dabei sehr wichtig. Das Bildungsfest sollte für gesellschaftliche, körperliche, sprachliche und kulturelle Grenzen sensibilisieren und versuchte einen Raum zu bieten, der einen Zugang für alle ermöglichte.

23. Zirkus Ferienwoche: Eine Ferienwoche Zirkus, wo Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Lernen, Üben, Essen und echtes Zirkusfeeling erlebten. Am letzten Tag fand eine Zirkusvorstellung statt, offen für Eltern, Helfer und Freunde.

24. Waggonhalle Musical "Jesus Christ Superstar": Das Musical „Jesus Christ Superstar" von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice war die 27. Produktion der Waggonhalle. Es gab 25 Aufführungen im August und Oktober 2016 in dem barrierefreien Theater „Waggonhalle". Durch die Förderung durch "Inklusion bewegt!" konnten auch Darsteller mit Behinderung daran teilhaben.

25. Basketball: Kinder und Jugendlichen mit Handicap sollen durch Förderung in ein reguläres Basketball-Jugend-Team von BC PHARMASERV MARBURG inkludiert werden. 

26.  Radio in leichter Sprache Studierende der Medienwissenschaften haben im Radio gemeinsam mit Menschen mit Behinderung eine Radiosendung in leichter Sprache gemacht. Dieses Projekt wurde nochmals verlängert.

27. Inklusives funktionales Training 2 in Stadtallendorf Gemeinsam mit einer Gruppe von bis zu 10 Jugendlichen mit unterschiedlichsten Motivationen (davon 3 mit Handicap) hat der Streetworker der Stadtjugendpflege innerhalb von 14 Wochen (2-3x wöchentlich) ein funktionales Trainingsprogramm absolviert mit dem Ziel beim Tough Mudder (Extrem-Hindernislauf Event) teilzunehmen.

28. Klettern: Eine Klettergruppe für Kinder mit und ohne Handicap. Ziel war der selbstverständliche Umgang von Kindern mit den unterschiedlichsten sportlichen und sozialen Vorerfahrungen, die ihre Unterschiedlichkeit nicht als Manko oder Hindernis erleben sondern als natürliche Verschiedenheit, die unterschiedliche Erfahrungsräume zulässt und umstandslos nebeneinander bestehen kann.

29. Zumba für Kinder und Jugendliche Das Projekt bot Schülerinnen und Schülern der blista und weiteren Schulen eine Einführung in Zumba. Dadurch lernten sehende und nicht sehende Jugendliche das komplexe Programm und konnten in einer inklusiven Gruppe den Spaß an Bewegung und Musik erleben.

30. Inklusives Malatelier blista: Inhalt des Projekts war vorrangig die Öffnung des inklusiven Kunstateliers nach außen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unternahmen einen Ausflug zu einer öffentlichen Ausstellung. Zudem sollte der Gastgeber des Projekts, die blista, seine Türen öffnen, wodurch eine „umgekehrte Inklusion" stattfinden sollte.

31. „Ich bin der Stärkste im ganzen Land":  Die Musikschule Marburg initiierte gemeinsam mit dem Hort am Richtsberg und der Betreuung der Lebenshilfe Marburg e.V. ein inklusives Musical mit dem Titel „Ich bin der Stärkste im ganzen Land" für Kinder. Innerhalb von 5 Tagen erarbeiteten die Kinder ein buntes Bühnenprogramm, welches alle TeilnehmerInnen des Projekts gleichermaßen mit einbezog.

32.  Mitmachzirkus Neustadt:  Der Mitmachzirkus bot den TeilnehmerInnen zwischen 6 und 12 Jahren neben dem erlernen von verschiedensten Zirkusdisziplinen viele Erfahrungs- und Lernfelder wie Erweiterung der eigenen Grenzen, Selbstdisziplin und Teamfähigkeit. Ziel war es, Kinder aus unterschiedlichen sozialen Kontexten und mit unterschiedlichen körperlichen und kognitiven Fähigkeiten zusammen zu bringen.

33. Unterwasserwelten. „Kunst verbindet":  Das inklusive Kunstprojekt, an dem Kinder mit und ohne Behinderung teilnehmen konnten, bot den TeilnehmerInnen Raum zur künstlerischen Entfaltung zum Thema „Unterwasserwelten. Vom Meeresstrand zu den Tiefen des Ozeans".

34. Inklusive Spielwoche Das inklusive Projekt wurde von der Stadtjugendpflege Gladenbach, in Kooperation mit dem fib e.V. und dem bsj e.V. initiiert. Eine Woche lang wurde zu einem Thema gespielt, gebastelt und gestaltet. Dies ermöglichte den Kindern mit und ohne Behinderung ein ungezwungenes Kennenlernen und Raum für gemeinsames Spielen.

35. Join the Band:  Das Projekt ermöglichte Jugendlichen mit und ohne Behinderung das gemeinsame Erarbeiten eines Pop-Songs mit unterschiedlichen Instrumenten und Klangkörpern. Dieser wurden dann aufgenommen.

36. Inklusiver Tagesausflug der Gemeinde Breidenbach Die Jugendpflege Breidenbach initiierte in Kooperation mit dem fib e.V.  Gladenbach einen Tagesausflug nach Herborn, welcher dem gegenseitigen Kennenlernen von Jugendlichen dienen sollte. Eine Weiterführung der Kooperation ist angedacht um Inklusion im Hinterland weiter voran zu treiben und Räume für Begegnung zu schaffen.

37. Klassika Ensembles: In inklusiven Kleingruppen wurden musikalische Ensembles erarbeitet. 

38. „Voll Beatzzz" Das inklusive Beatboxprojekt gab 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit mit einem professionellen Beatboxer ein gemeinsames Abschlussevent zu erarbeiten. Das Ziel war die Zusammenführung unterschiedlicher junger Menschen durch ein gemeinsames Medium.

39. Special Week zur Europäischen Basketballwoche Die bestehende Basketballgruppe des BC Marburg, „Handicap – Team", nahm im Rahmen der europäischen Basketballwoche ihr Basketball – Abzeichen entgegen. Sie wurden von Bundesligaspielerinnen der Marburger Mannschaft „Blue Dolphins" darauf vorbereitet. Abschließend besuchten sie ein Bundesligaspiel in Marburg.

40. „Kinder von heute – Naturschützer von morgen" Im Rahmen des Projekts sollten Kinder mit und ohne Behinderung Naturerlebnisse (Tierbeobachtungen, Naturexperimente etc.) gemeinsam erfahren, teilen und zusammen bei Bau- und Bastelarbeiten zum Zweck des Artenschutzes (Bau von Nistkästen, Fledermauskästen, Insektenhotels usw.) wirken.

41. Die junge Schreibwerkstatt – Poetry Slam & more Das Projekt gab seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihre persönliche Ausdrucksform zu finden und diese in Form von Rap, Gedichten oder Liedern zu präsentieren.

Powered by Papoo 2012
26347 Besucher